Konflikte und Regelverstöße als Teil des Zusammenlebens

 

Im Unterricht und auf dem Schulhof kommt es naturgemäß immer mal wieder zu Störungen, Regelverstößen und Streitereien.

 

Positive Verstärkung und Lob sind die wichtigsten Motoren für gute Erziehung:

 

· Wir ermutigen unsere Kinder, positives Verhalten zu zeigen!

· Positive Verhaltensweisen werden gelobt und thematisiert, um das Kind zu bestärken und andere Kinder zu motivieren, es ihm gleich zu tun.

 

Wir üben zudem regelmäßig im Alltag…

· den richtigen Umgang mit Konflikten und Streit

· die Einhaltung von Schul-und Klassenregeln

· dass Fehlverhalten (für Kinder und Erwachsene) notwendige Konsequenzen nach sich zieht, damit das friedliche Leben in einer Gemeinschaft möglich ist, denn:

 

GEMEINSCHAFT BRAUCHT REGELN !

 

Die acht Regeln der Franziskus Grundschule

1. Alle Schüler haben das Recht, ungestört zu lernen!

Alle Lehrer haben das Recht, ungestört zu unterrichten!

- Gesprächs- und Klassenregeln

 

2. Alle achten darauf, gut für den Unterricht vorbereitet zu sein!

- Hausaufgaben, Arbeitsmaterial, Pünktlichkeit ...

 

3. Schüler und Lehrer haben das Recht, fair und respektvoll behandelt zu werden!

- Keine Beleidigungen, keine Arbeitsverweigerung ...

 

4. Alle haben das Recht, gesund und körperlich/seelisch unverletzt zu bleiben!

- Keine Schlägereien, keine Demütigungen ...

 

5. Alle haben das Recht darauf, dass ihre Sachen unbeschädigt bleiben!

- Keine Sachbeschädigung

 

6. Alle haben das Recht auf eine saubere Schule!

- Keine Schmierereien, keine Zerstörungen ...

 

7. Jeder hält sich an die Regeln, auch wenn ein anderer vorher

etwas falsch gemacht hat!

- Keine Ausreden!

 

8. Schüler verlassen nur mit Erlaubnis des Lehrers den Klassenraum / das Schulgelände!

 

 

Streit vermeiden und Streit schlichten

 

Da Regelverstöße oftmals durch Streitigkeiten ausgelöst werden, haben wir Verhaltensweisen eingeführt, die den Kindern helfen sollen, Streit zu vermeiden oder (selbständig) zu lösen.

 

1. Das Stopp-Signal

Unsere Schüler haben ein eindeutiges Signal, mit dem sie ihrem Gegenüber signalisieren können: „Stopp! Ich möchte das nicht mehr!“

Die offen gezeigte Handfläche mit dem deutlich vorgetragenen Wort „STOPP“ zeigt dem Gegenüber, dass man nicht mehr möchte - egal ob Spiel oder Ernst.

Das andere Kind ist dann nicht mehr „unschuldig“, wenn es weitermacht. Es kann sich nicht mit der Behauptung herausreden, dass es nicht wissen kann, was den anderen ärgert.

 

Alle Schüler sollen folgenden Ablauf erlernen:

  • Stopp-Ruf! „Stopp!“
  • Aufforderung „Hör auf, mich zu schubsen!“
  • Ich-Botschaft oder Erklärung „Ich möchte das nicht!“ – „Du tust mir weh!“

 

 

2. Die Ruhezone

Nach Abschluss der Arbeiten auf unserem Außengelände gibt es für die Schüler eine Ruhezone (an den Bänken unter der Kastanie). An dieser Stelle haben unsere Schüler das Recht auf Ruhe und Entspannung. Laute Spiele, Streitereien o.ä. sind hier nicht erlaubt!

Bei Streitereien sollen die Schüler lernen, ihre Probleme selbständig dort zu lösen. Dabei können sie hier auch auf die Hilfe von Mitschülern zurückgreifen.

Streit ist in einer Gemeinschaft wichtig. Unsere Schüler sollen lernen, „richtig“ zu streiten, Probleme zu lösen, Unwichtiges von Wichtigem zu unterscheiden und Kompromisse zu finden.

Können die Schüler ihre Probleme nicht alleine lösen,

greift die Pausenaufsicht ein.

Umgang mit Regelverstößen und Störungen

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